Der Sprecher des AfD-Kreisverbandes Esslingen, Günter Lenhardt, bedauert die Wortwahl in dem Interview vom 18. Februar mit der Stuttgarter Zeitung. Es ging Lenhardt darum, festzustellen, dass die Aussagen von Frauke Petry und Boris Palmer zur Grenzsicherung sich von der Sache her nicht unterscheiden. Mit dem einzigen Unterschied, dass Petry die deutsche und Palmer die europäische Grenze schützen will, wozu im Extremfall auch der Einsatz von Waffen gehört. „Die Worte waren missverständlich gewählt. Ich bitte um Entschuldigung, wenn sich dadurch jemand angegriffen fühlen sollte“, so Lenhardt.

Ein Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge wurde im Interview nicht angesprochen und wird vom Kandidaten im Wahlkreis Kirchheim auch klar abgelehnt. Mit ihm distanziert sich der gesamte Kreisverband Esslingen von allen Versuchen, einen Zusammenhang zwischen dem dienstlichen Tragen einer Schusswaffe zur Selbstverteidigung und deren Gebrauch gegen Flüchtlinge herzustellen.


Günter Lenhardt hat heute ergänzend zur obigen Pressemeldung dem Landes- und dem Kreisvorstand mitgeteilt: „Hiermit lasse ich mit sofortiger Wirkung alle meine Parteiämter ruhen, bis der Vorfall intern geklärt ist. Dies betrifft mein Amt als Sprecher im Kreisverband Esslingen und mein Amt als Sprecher im Ortsverband Filder.“

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